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°° 12tel Blick im Oktober °°

Der Oktober hat mich etwas in Bedrängnis gebracht.  Schade eigentlich, ist er doch mein heimlicher Lieblingsmonat. Er ist immer wieder golden. Auch in Jahren in denen es regnet. Die goldenen Momente überwiegen und sind einfach wertiger.


Im Oktober fahren wir auch gerne ans Meer. Und deshalb war es mir nicht möglich zum gewohnten Datum an meinem 12tel Blick zu sein. Ich habe den Termin für die Fotos so weit wie möglich nach hinten geschoben, was dann hieß das ich mitten im Urlaubseinpackstress los bin.



Die Blätter der Kastanie hatten hübsche gold-braun-rote Ränder und viele Kastanien waren vom Baum gefallen. Sammelt die heute eigentlich niemand mehr ? Als Kinder sind wir früher zu allen uns bekannten Bäumen und haben Kastanien gesammelt was das Zeug hielt.


Apropos sammeln. Der Bauer fuhr einige mal vorbei. Nach Norden mit leerem Hänger. Später nach Süden mit vollem Hänger. Die Rübenernte hat begonnen.


Und eine weitere Sammlerin fuhr mir vor die Linse. Ein Damen hatte einige Flaschen Alderikus Quellwasser abgefühlt und ist dann mit der schweren Last mit dem Fahrrad den Hügel hinauf.


Ich habe mich auch bald wieder auf den Weg gemacht. Der Gedanke an die Oktobertage am Atlantik ließen mich nicht zur ruhe kommen. Nun bin ich gespannt wie Alderikus mich im November empfängt.

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Jeden Monat – zwölfmal im Jahr – mache ich ein Foto von meinem persönlichen Aussichtspunkt, ich werfe einen »12tel Blick«. Das Leben und meine Festplatte sind voller Motive und Perspektiven. So ist es eine Wohltat, den Blickwinkel einzuschränken, vor einem Motiv inne zu halten, es im Detail zu ergründen und zu lernen, wie wandelbar der Blick sein kann.




°° jetzt geht´s ans Eingemachte °°

Einen Tag vor der Fahrt in den Urlaub verabschiedet sich mein Makro Objektiv. Gibt es einen besseren Zeitpunkt um bei der Mechanik zu schwächeln ?
Aber wahrscheinlich wäre jeder Zeitpunkt der Falsche gewesen.
Fakt ist, es ist defekt. Ob sich eine Reparatur lohnt weiß ich noch nicht. Aber da es ein nicht gerade kostengünstiges Teil war werde ich es auf jeden Fall versuchen.
Fakt ist auch das der MakroMontag bis dahin aus meinem Archiv leben muss ( hahaha , Archiv im Zusammenhang mit meinem Bilderchaos zu erwähnen  ...... )


Also , hier und ab jetzt erst mal alter Kram. Und gefunden habe ich, passender Weise , ein vertrocknetes Sträußchen.

°° ein neuer Tag °°

Wenn ich freiwillig morgens um 5 Uhr aufstehe kann das nur bedeuten das es in den Urlaub geht. Ansonsten kann der frühe Vogel ganz gerne machen was er will und  bestenfalls ohne mich.
Diesmal allerdings ging es nicht in den Urlaub sondern ein Stück in die Eifel ( was im übrigen Urlaub nicht ausschließt ) um auf 500 Meter ü.N. den Sonnenaufgang zu genießen ( das Bergvolk mag jetzt leidig lächeln aber für einen Flachlandliebhaber wie mich sind 500 M.ü.N. perfekt )

Wir kamen im fast noch Dunklem an und standen erst einmal einem Sprung Rehen gegenüber. Ich weiß jetzt nicht wer erstaunter drein geschaut hat. Das Rehvolk hat sich allerdings zu erst bewegt und das Weite gesucht.

Die Stimmung kann ich gar nicht in Worte fassen. Der Himmel war klar. Die Sterne noch zu erkennen. Die Luft so fantastisch herbstlich frisch . Die Täler noch im Nebel versunken und rund um uns röhrten die Hirsche.



Während wir geduldig auf den Sonnenaufgang warteten habe ich endlich mal so ein Silhouetten Dings  aufnehmen können. Check !


Nach ein paar Schritten über die Wiese wurde uns schnell klar das wir Fußwerk technisch schlecht ausgestattet waren. Bequem, ja. Wasserfest, nein. Schon ziemlich bald waren Schuhe, Socken und Füße pitschnaß. War dann aber auch egal weil nicht zu ändern.


Der Ausblick und der Anblick hat eh für alles entschädigt.


Und dann war sie plötzlich da, die Sonne.


Die Vögel auch endlich wach


und Fin war , glaube ich, auch ganz ergriffen ( vielleicht aber auch nur müde )



Wer hätte gedacht das frühes aufstehen so bleibende Eindrücke hinterlässt. 
Am Samstag stehe ich wieder so früh auf. Diesmal geht es aber wirklich in den Urlaub.

Bleibt Gesund.


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